geschrieben von skeltem | 21 Jul, 2006, 16:32
Die Miszellen ziehen um!
Und zwar nach skeltem.wordpress.com
Was letztendlich den Ausschlag gab war, dass Lapis und ich planen, eine eigene Homepage zu eröffnen, wo dann die Miszellen ein endgültiges Zuhause finden werden. Und mit Wordpress wird der Umzug ein Klacks. Ab Mittwoch kommen die Miszellen dann auch wieder regelmäßig und in gewohnt guter (*hust*) Qualität.
Ich danke für die Aufmerksamkeit 
geschrieben von skeltem | 20 Jul, 2006, 18:46
Ich suche Immer noch ein ordentliches Blog. Blogigo ist ja ganz nettm aber auch ein bisschen schwerfällig zu benutzen und dass man Mitglied sein muss, um einen Kommentar zu schreiben ist unter aller Kanone.
Ich habe jetzt noch ein Blog unter
http://skeltem.wordpress.com angelegt. Das hat mir bisher von allen Kulando-Alternativen am meisten zugesagt. Auch weil es werbefrei und OpenSource ist.
Wenn nicht ein wunder mit Kulando passiert (ich bin halt konservativ) ziehen die Miszellen dahin um.
Schaut euch das bitte mal an und schreibt eure Meinung dazu.
geschrieben von skeltem | 20 Jul, 2006, 11:06
In meinem ersten Proseminar in
Allgemeiner Religionsgeschichte lasen wir einen Text aus den
Sechziger Jahren, der sich mit der „
Nation
of Islam“ und deren Rolle bei den Rassenunruhen Anfang der
Sechziger befasste. Vor allem aber ging es um Neger.
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geschrieben von skeltem | 19 Jul, 2006, 21:07
Ich bin gerade ziemlich stinkig auf Kulando. Ich bekomme überhaupt keinen Eintrag mehr reingestellt. Zumindest heute den ganzen Tag über. Außerdem lädt die Seite wie mit einem 28k Modem.
Ich versuche mal was anderes: Ich hab mal ein Bog bei Blogigo angelegt mit der heutigen Miszelle. Ich bin da nicht so hundert pro sicher, ob ich das besser finde.Zumindest stimmt die Performance. Adresse: http://:www.blogigo.de/miszellen
Gruß, skeltem
geschrieben von skeltem | 15 Jul, 2006, 19:51
1. Buch: 10.7.06
-Suche fluche ich mache mich auf, öffne
mich und die Tür und gehe raus im Rausch ....
-Was brummelst du?
-Ich begebe mich auf die Suche nach
den verlorenen Großeltern und stimme mich ein.
-Was soll das sein? Proust?
-Äh, ja.
-Das klingst aber eher nach Joyce.
-Bei Proust bin ich immer
eingeschlafen.
-Und was lernen wir daraus?
-Rauche nie, wenn du französische
Bücher liest?
-Schreib ordentlich!
-Ja, Schatz.
-Und lass den dämlichen Hut und
den Schal hier. Draußen hat's 32 Grad!
-(Hitze, schwitze, Witze)
-Wie bitte?
-Bis später, Schatz.
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geschrieben von skeltem | 15 Jul, 2006, 18:43
Ich werde immer nicht gefragt, woher
der Name 'Skeltem' eigentlich stammt. Das könnte drei Ursachen
haben. Erstens, es wird angenommen, dass der Name von 'Skeletor', dem
Bösewicht aus He-Man stammt und taktvoll darüber hinweg
gegangen. Zweitens, es wird angenommen, dass der Name von 'Skeletor',
dem Bösewicht aus He-Man stammt und mit einem Stöhnen ob
der Infantilität der Namens darüber hinweg gegangen.
Drittens, man kennt die Geschichte, die ich nur sehr selten erzähle,
weil man dabei war. Oder viertens, es ist einem egal.
- Das waren vier Ursachen.
- Na und? Ich will hier ein Blog
schreiben. Da erwarte ich kein Verhör der spanischen
Inquisition.
- Niemand erwartet ....
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geschrieben von skeltem | 12 Jul, 2006, 12:07
Ein Monat Miszellen! Das ist ein Anfang
und ich bedanke mich bei allen, die mit on- und offline so ein gutes
Feedback gegeben haben. An dieser Stelle will ich die Miszellen des
letzten Monats bei denen sich nach der Veröffentlichung etwas
getan hat, auf den neuesten Stand bringen. Außerdem möchte
ich euch um eure ehrliche Meinung bitten, was ich
verbessern/verändern sollte.
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geschrieben von skeltem | 10 Jul, 2006, 11:16
Der Tonraum, unendliche Weiten. Die
sind die Abenteuer des Raumschiffs USS Acoustically
Challenged und ihrer Besatzung aus
Schwerhörigen, Ertaubten und Gehörlosen. Ihre Mission ist
es, Wege zu entdecken, die hörenden Massen auf sich aufmerksam
zu machen, neue Technologien zu entdecken, die es ihnen ermöglichen,
mit den Hörenden gleich zu ziehen und neue Kommunikationsformen
zu erproben. Ihr Ziel ist es, dahin zu gehen, wo noch kein
Hörbehinderter jemals war. Die Sagen umwobene Normalität.
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geschrieben von skeltem | 7 Jul, 2006, 11:10
Friedrich Harwig ist ein Mann, der
Traditionen zu schätzen weiß. So ist es durchaus Brauch
und Tradition, dass in der Nacht zum 24. Juni so genannte
Johannisfeuer entzündet werden. Diese sollen an Johannes den
Täufer erinnern und sind, wie so vieles, eine christianisierte
Version älterer Feiertage, hier der Feiern zur Sommersonnenwende
am 21. Juni. Die haben ja Kelten, Germanen und Slawen schon gefeiert,
als die Vorfahren von Herrn Harwig noch ein nettes Plätzchen
zum Siedeln suchten. Aber auch andere Traditionen hält Herr
Harwig hoch. Zum Beispiel die große deutsche Tradition des
Wegschauens. Und weil er bei der NVA und der SED war, kann er sich
auch noch auf eine lange Tradition von „Kümmert euch um euren
eigenen Dreck“-Attitüden berufen. Ach ja, Herr Harwig ist der
Bürgermeister des Städtchens Pretzien in Sachsen-Anhalt, wo
am 24.6. öffentlich das „Tagebuch der Anne Frank“ verbrannt
wurde.
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geschrieben von skeltem | 6 Jul, 2006, 16:34
Gestern gab es keine Miszelle und heute
kommt auch nur ein „Tagebuch“-Eintrag. Was ist los? Habe ich
schon keine Lust mehr? Viel schlimmer: Wir bekommen Besuch. Am
Wochenende ist hier Samba-Festival angesagt. Da platzt Coburg fast
aus allen Nähten. Dass es das nicht tut, liegt daran, dass die
älteren Coburger regelmäßig fliehen. Samba-Festival
ist wie Kölner Karneval mit besserer Musik und ohne
petrifizierte Bonbons. Jedenfalls haben sie bei uns
Übernachtungsgäste angesagt und da ich in meinem Zweitberuf
Hausmann bin, muss ich die Wohnung auf Vordermann bringen.
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geschrieben von skeltem | 4 Jul, 2006, 13:31
Ich weiß ja nicht, wo ihr gerade
seid. Aber hier in Oberfranken sind es gefühlte 50° im
Schatten. Eigentlich ein guter Grund, heute die Miszellen Miszellen
sein zu lassen und hitzefrei zu machen. Aber wie ich neulich las,
wird pünktlich zu den Auswirkungen der globalen Erwärmung
in deutschen Schulen das Hitzefrei abgeschafft. Deshalb gibt es heute
eine Schülerinnen und Schüler Solidaritäts-Miszelle.
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geschrieben von skeltem | 3 Jul, 2006, 13:15
Eskimos sind ein Paradox. Es gibt sie
nicht und doch sind sie überall. Seit Jahren gehe ich Lapis auf
die Nerven, wann immer ich einen sehe. „Da ist schon wieder einer“,
grolle ich und bekomme spontan schlechte Laune. Lapis nickt dann
freundlich und sagt „Hm-hm“. „Man sollte doch meinen, dass sie
in Zeiten von Nanotechnologie und dem ganzen Mist die verdammten
Eskimos in den Griff kriegen“. „Ja, Schatz.“ Meist geht sie
dann weg ohne dass ich es merke und guckt nur ab und zu mal rein, um
sich zu vergewissern, dass ich mich immer noch echauffiere. Meistens
echauffiere ich mich noch.
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geschrieben von skeltem | 30 Jun, 2006, 12:13
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass
es in den letzten Tagen keine Miszelle gab. Das lag an einem Buch,
oder besser einer Buchreihe, vor der ich euch hier eindringlich
warnen möchte. In der Reihe „Skeltems paradoxe Interventionen“
rate ich euch heute ab, jemals ein Buch aus George R.R. Martins „Lied
von Eis und Feuer“ in die Hand zu nehmen. Es könnte euer
Leben, sagen wir, sehr viel komplizierter machen.
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geschrieben von skeltem | 27 Jun, 2006, 15:57
Schwerhörigkeit ist so etwas wie
eine Hybrid-Klasse unter den Körperbehinderungen. Nichts Ganzes
und nichts Halbes. Genau wie „schlecht sehen“ oder „ein lahmes
Bein, aber der Rest ist in Ordnung“ behindert es genug, um im
Alltag Probleme zu bereiten. Im Gegensatz zur Gehörlosigkeit,
Blindheit oder Paraplegie muss man nicht sein ganzes Leben neu
ausrichten, sondern kann weiter „normal“ leben. Und das, wenn
auch manchmal nervig, ist auch gut so.
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geschrieben von skeltem | 26 Jun, 2006, 10:37
„Hilf dir selbst, dann hilft dir
Gott“. Dieses inoffizielle protestantische Credo wurde anscheinend
in Oberfranken erfunden. Auf dem „Tag der Selbsthilfegruppen“ am
Samstag waren genug Gruppen vertreten, dass jeder Einwohner Coburgs
Mitglied mindestens einer Gruppe sein muss.
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